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Landtag / Veszprém 21. - 23. September 2011
Delegation aus Veszprém in Niederösterreich
Ungarn besuchten Landeskliniken
Landtagspräsident Ing. Hans Penz, Jenö Lasztovicza, Präsident der Versammlung der Selbstverwaltung des Komitates Veszprém und Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka im Landesklinikum St. Pölten (v.l.n.r.).
Jenö Lasztovicza, Präsident der Versammlung der Selbstverwaltung des Komitates Veszprém, Dolmetscherin Maria Hahn und Prim. Dr. Harald Mayr (Kardiologie Landesklinikum St. Pölten) v.l.n.r.
Bürgermeister Mag. Peter Eisenschenk (Tulln), Jenö Lasztovicza, Präsident der Versammlung der Selbstverwaltung des Komitates Veszprém, Landtagspräsident Ing. Hans Penz und Prim. Univ. Prof. Dr. Peter Lechner, ärztlicher Leiter des Landesklinikums Tulln (v.l.n.r.).
Prim. Dr. Karl Dam, Leiter der 2. Medizinischen Abteilung (Fachabteilung für Gastroenterologie und Hepatologie) am Landesklinikum St. Pölten, Dolmetscherin Maria Hahn, Dr. Robert Griessner, Medizinischer Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding, Landtagspräsident Ing. Hans Penz und Jenö Lasztovicza, Präsident der Versammlung der Selbstverwaltung des Komitates Veszprém (v.l.n.r.).
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Eine achtköpfige Delegation des Komitatsrates von Veszprém (Ungarn) mit Präsident Jenö Lasztovicza an der Spitze besuchte auf Einladung des NÖ Landtages Niederösterreich und setzte damit die bereits seit Jahren bestehenden Kontakte fort. Ihr besonderes Interesse galt dem Thema Gesundheit, insbesondere den Landeskliniken in Niederösterreich. Begleitet wurden sie dabei von Landtagspräsident Hans Penz sowie Abgeordneten aller im NÖ Landtag vertretenen Parteien. Der ungarischen Delegation gehörten Abgeordnete, Fraktionsführer und Regierungsbeauftragte des Komitates an.
An der IMC Fachhochschule Krems wurden die Gäste aus Ungarn – zum Auftakt ihres dreitägigen Besuches - über das Studienangebot aus dem Bereich Gesundheitswissenschaften informiert, an der Donau-Universität über medizinische Forschung.
In der Landeshauptstadt St. Pölten führte sie ihr Weg zunächst in das Landesklinikum St. Pölten. Nach der Begrüßung durch Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka folgten Informationen über das medizinische Leistungsangebot des Landesklinikums St. Pölten. Auf dem Programm standen weiters ein Besuch der kardiologischen Abteilung und der Fachabteilung für Gastroenterologie und Hepatologie. Auch die neu errichtete Blutbank wurde besichtigt. Die Blutbank garantiert rund ein Drittel der Versorgung Niederösterreichs durch Blutkonserven.
Im Landespflegeheim St. Pölten „Haus an der Traisen“ konnten sich die Delegationsteilnehmer ein Bild vom Leben und Alltag, von der Betreuung und den speziellen Angeboten in einem Heim machen. Ergänzend dazu gab es einen Überblick über die Altenbetreuung in Niederösterreich.
Im Landesklinikum Tulln wurden den Gästen aus Ungarn Informationen über Geschichte, Standorte und Versorgungsangebote der Psychiatrie in Niederösterreich geboten. Anschließend besichtigten sie die Räumlichkeiten der Erwachsenenpsychiatrie sowie der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Landesklinikum Tulln.
Kontakte und Partnerschaft zu Veszprém gibt es seit Anfang der 1990er Jahre. Das Komitat ist ein Verwaltungsbezirk im westlichen Zentralungarn rund um die gleichnamige Hauptstadt und hat rund 380.000 Einwohner. Die Südgrenze des etwa 4.600 Quadratkilometer großen Komitates bildet der Plattensee. Ungarn hat 19 Komitate. Sie haben im Gegensatz zu den österreichischen Bundesländern keine Gesetzgebungskompetenz.
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