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Amtlicher Stimmzettel am Beispiel des Wahlkreises Krems
22. Dezember 2017

1.386.343 Wahlberechtigte bei NÖ Landtagswahl 2018

Bei der niederösterreichischen Landtagswahl am 28. Jänner 2018 werden sieben Listen antreten. Kandidieren werden in allen 20 Wahlkreisen die Volkspartei Niederösterreich als Liste 1, die Liste ‚Franz Schnabl – SPÖ‘ als Liste 2, die Liste 3 bleibt leer, Liste 4 ist die Freiheitliche Partei Österreichs, Liste 5 Die Grünen, Liste 6 „NEOS – Das neue Niederösterreich“ sowie die Liste 7 ‚Wir für Niederösterreich‘ im Wahlkreis Baden und die Christliche Partei Österreichs, die in den Wahlkreisen Amstetten, Melk und Mödling kandidiert, teilte Landtagspräsident Hans Penz am Freitag, 22. Dezember, nach Ende der Einreichfrist für die Unterstützungserklärungen in einer Pressekonferenz mit.

 

Die Liste Frank, die beim Urnengang 2013 als Team Stronach auf Anhieb hinter ÖVP und SPÖ auf Platz drei gelandet war, kandidiert nicht mehr. Daher bleibt der Listenplatz drei auch leer, erläuterte Penz.

 

„Insgesamt sind 1.386.343 Personen ins Wählerverzeichnis eingetragen bzw. dürfen wählen. Das sind um 18.111 Personen weniger als 2013“, so Penz. Von den 1.386.343 Wahlberechtigten seien 672.322 Männer und 714.021 Frauen. Der stimmenstärkste Bezirk sei St. Pölten mit 149.625 Wahlberechtigten, gefolgt von Baden mit 112.000 und Amstetten mit 102.000 Wahlberechtigten. Die Wahlberechtigten könnten in 2.600 Wahlsprengeln ihre Stimme abgegeben.

 

Am Stimmzettel angekreuzt werden könnten die Partei, ein Kandidat bzw. eine Kandidatin auf der Landesliste und im Wahlkreis. „Wir haben in Niederösterreich den Grundsatz ‚Name schlägt Partei‘“, betonte der Landtagspräsident.

 

Ab 8. Jänner 2018 erfolgt die Ausgabe der Wahlkarten, Voraussetzung dafür ist, dass man nachweislich zum Zeitpunkt der Wahl nicht da sein werde. Beantragt werden könne die Wahlkarte persönlich oder schriftlich via Brief, E-Mail oder Fax. Ausgehändigt werden der Stimmzettel, das Wahlkuvert und die Wahlkarte. Die Wahlkarte müsse auf der Rückseite von der Gemeinde ausgefüllt und vom Bürgermeister bzw. der Bürgermeisterin und auch vom Wahlberechtigten bzw. der Wahlberechtigten unterschrieben werden. Bei der Nationalratswahl habe sich gezeigt, dass viele Stimmen ungültig gewesen seien, weil die Unterschrift gefehlt habe, appellierte Penz, darauf zu achten.